Jianan Wang

Musikschuldozentin

unterrichtet Klavier und elementare Musikpädagogik

Interview mit Jianan Wang

Unterrichtsfächer:
Klavier, Elementare Musikpädagogik

Studium:
Bachelor Instrumentalpädagogik Klavier, Bachelor Elementare Musikpädagogik

Warum wurden Sie Musikerin?
Mit Musik kann ich mich ausdrücken und egal von welchem Kontinent man kommt, ob von Asien, Amerika, Afrika durch Musik kann man immer miteinander sprechen. Das habe ich auch bei meiner ehemaligen russischen Klavierlehrerin gemerkt. Wir konnten uns nicht sprachlich nicht verstehen, durch die Musik konnten wir aber kommunizieren und haben uns gegenseitig verstanden.

Was gefällt Ihnen am Unterrichten?
Es bereitet mir große Freude, die Entwickelung meiner Schülerinnen und Schüler zu begleiten. Zum Beispiel finde ich es sehr faszinierend zu sehen, wie die Kinder ihre Fähigkeiten im Laufe der Zeit verbessern, egal ob sie sich durch Üben verbessern, das Instrument besser verstehen oder sogar eine eigene Ausdrucksform entwickeln, bzw. eine eigene oder neue Perspektive im Unterricht bekommen.

Was macht guten Unterricht aus?
Das folgende gilt für Unterricht allgemein, egal ob für Einzelunterricht oder für Gruppen: Unterricht soll lebendig sein. Er soll abwechslungsreich sein, weil es dann die Freude am Spielen und am Lernen fördert. Zudem basiert Unterricht auch auf einer guten Beziehung zwischen Lehrkraft und Schüler. Das heißt, dass man nicht nur Technik und Wissen vermitteln soll, sondern man muss auch Vertrauen aufbauen.

Was bedeutet ihnen Musik?
Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Musik gibt mir Energie, Ruhe und Inspiration. Ich komme aus China. Die chinesische Musik entwickelte sich aus fünf Tönen heraus, der sog. Pentatonik. Diese fünf Töne sind in China eigentlich so etwas wie eine Heilung, ähnlich einer Akupunktur. Diese Heilung bewirkt, dass durch eine gewisse Schwingung die Organe und der Körper selbst wieder fließen.