Edoardo Sonnenschein

Musikschuldozent

unterrichtet Schlagzeug

Interview mit Eduardo Sonnenschein

Unterrichtsfach:
Schlagzeug

Studium:
Bachelorstudium „Jazz- und Popularmusik“ an der Hochschule für Musik in Mainz, Masterstudium „Master Jazz Performance“ an der Hochschule der Künste Bern

Warum wurden Sie Musiker?
Als ich in der 4. Klasse war, habe ich in einem Schulchor gesungen. Ich habe das nicht besonders gern gemacht. Doch für ein Weihnachtskonzert wurde eine Band zusammengestellt, die den Chor begleiten sollte. Da habe ich zum ersten Mal jemanden Schlagzeug spielen gesehen und das hat eingeschlagen wie eine Bombe.

Was fasziniert Sie so am Schlagzeug?
Ich bin mit Jazz, mit Rock- und Popmusik groß geworden, und das Schlagzeug ist ganz oft die Grundlage dieser Musik. Gerade Bass und Schlagzeug bilden das Fundament, und ich glaube, je weiter ich dann in meinem Studium gekommen bin und auch allgemein in meinem persönlichen Entdecken des Schlagzeugs, habe ich gemerkt, was für eine immense Verantwortung das Schlagzeug hat.

Was gefällt Ihnen am Unterrichten?
Es gefällt mir, vor allem ganz unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Kinder haben einfach unglaublich viele Facetten und können so unglaublich unterschiedlich sein: ganz neugierig, zurückhaltend, sehr extrovertiert, schüchtern, sensibel. Diese verschiedenen Seiten im Unterricht kennenzulernen und zu sehen, macht mir Spaß.

Was macht guten Unterricht aus?
Wenn eine Person zu mir kommt, dann möchte ich sie als solche nehmen, wie sie ist. Mein Ziel ist es, meinen Unterricht an diese Person anzupassen. Ich habe zwar verschiedene Bücher, mit denen ich gerne arbeite, ich mache aber auch vieles einfach aus dem Moment heraus. Dann spüre ich, das fühlt sich gerade gut an, das könnte in die richtige Richtung gehen.