Martin Köhrer

Musikschuldozent

unterrichtet Saxofon, Jazzsaxofon und Klarinette

Interview mit Martin Köhrer

Unterrichtsfächer:
Saxofon, Jazzsaxofon und Klarinette

Studium:
Bis 2021 künstlerisch-pädagogischer Bachelor Jazzsaxofon (Nürnberg), bis 2020 Erasmussemester (Den Haag), bis 2022 künstlerischer Bachelor Saxofon (Nürnberg), bis 2022 Bachelor Jazzquerflöte (Nürnberg), seit 2022 Master Jazzsaxofon (Mainz).

Warum wurden Sie Musiker?
Meine Eltern spielen beide Instrumente. Meine Mutter hat klassischen Gesang studiert und mein Vater spielt Querflöte. Als ich fünf war, hatte meine Mutter eine Überraschung für mich und schickte mich zum Klavierunterricht. Als ich in der fünften Klasse war, gab es an meiner Schule ein Bläserklassenangebot. Da hatte ich Lust drauf und wollte dann Saxofon lernen. Es war schnell klar, dass mir das Spielen mit anderen zusammen viel mehr Spaß macht, als allein vor dem Klavier zu sitzen. Dann war ich in der Schul-Big-Band und bin dadurch mehr mit Pop, Rock und vor allem Jazz in Kontakt gekommen. Die Klarinette kam dann erst später, als klar war, dass ich Musik studieren möchte. Als Jazz-Saxofonist ist es unabdingbar, auch gut Klarinette und Querflöte spielen zu können.

Was fasziniert Sie so am Saxofon?
Das Saxofon ist sehr vielseitig. Das war auch gar nichts Rationales. Ich habe das Instrument gehört und gesehen und wollte es einfach spielen und dachte mir: „Das ist mein Instrument.“

Was gefällt Ihnen am Unterrichten?
Es ist immer ein schöner Austausch mit Menschen. Es ist immer unterschiedlich, je nachdem wer kommt. Was mir außerdem noch gut gefällt ist, dass man junge Leute ein bisschen voranbringen kann in einer entspannten Atmosphäre. Man hat eine gute Zeit zusammen und bringt jemanden etwas bei und kann den Schülerinnen und Schülern ein bisschen weiterhelfen.

Was macht guten Unterricht aus?
Die Kinder oder die erwachsenen Schülerinnen und Schüler kommen in den Unterricht, weil sie das gerne machen. So soll es auch sein! Die Schülerinnen und Schüler haben Ziele und die versuchen wir gemeinsam zu erreichen. Konkret geht es darum, dass ich auf musikalischer Ebene Tipps gebe und unterstütze. Gleichzeitig muss ich schauen, was der Schüler gerade braucht, und herausfinden, was ihn voranbringt. Das passiert bei mir nicht von oben herab, sondern immer auf Augenhöhe und im Team. Das alles macht für mich guten Unterricht aus.