Helga Oehne zur Ehrenstadträtin ernannt
Bereits im Juni wurden in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause ehemalige Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Stadtpolitik geehrt.
Eine solche Ehrung erhielt nun nachträglich auch Helga Oehne, die 26 Jahre lang verdienstvollen Einsatz für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger geleistet hat. Dafür dankten ihr Bürgermeister Manfred Ockel und Stadtverordnetenvorsteherin Karina Strübbe, die der neuen Ehrenstadträtin eine Urkunde überreichten.
Helga Oehne war von 2001 bis 2021 Stadtverordnete und von 2021 bis 2026 Mitglied des Magistrats. Von 2006 bis 2016 war sie stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin und von 2016 bis 2021 hatte sie schließlich den Vorsitz der Stadtverordnetenversammlung inne.
Dies sei aber bei weitem nicht alles, was Oehne an bürgerschaftlichem Engagement geleistet habe, so Ockel. So ist sie seit vielen Jahren stellvertretende Vorsitzende des Vereinsrings und leitete lange Zeit den mittlerweile aufgelösten Stenografenverein, dem sie seit ihrer frühen Jugend angehörte. Besonders hervorheben wolle er ihre Verdienste in Bezug auf die Partnerschaft mit Baugé-en-Anjou, konstatierte der Bürgermeister. „Sie ist seit 50 Jahren unsere Verbindungsperson zu Baugé, hält den Kontakt aufrecht und hat als Verschwisterungspräsidentin viel dafür getan, dass die Partnerschaft weiter besteht“.
Nicht umsonst habe Oehne neben zahlreichen städtischen Ehrungen im vergangenen Jahr von Ministerpräsident Boris Rhein das Bundesverdienstkreuz erhalten, so Ockel abschließend, bevor er der neuen Ehrenstadträtin nochmals seinen Dank für ihr jahrzehntelanges Wirken in verschiedenen Bereichen des Kelsterbacher Stadtgeschehens aussprach.