IGS-Schüler durften herausfinden, was Unternehmen zu bieten haben
Kennenlernen, Fragen stellen, reinschnuppern: Die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) konnten vergangene Woche die Chance nutzen, potenzielle Arbeitgeber persönlich kennenzulernen.
Bei der Azubimesse der Schule konnten sich Jugendliche der achten, neunten und zehnten Klassen an Messeständen über Firmen und notwendige Einstiegsqualifikationen informieren. 22 Unternehmen, Behörden und Verbände klärten die jungen Menschen über die verschiedenen Möglichkeiten eines Berufseinstiegs auf. Koordiniert wurde die Messe vom Jobcoach der Schule, Kira Schenkel.
Die Messe ist Teil des Berufsorientierungskonzepts der IGS und lädt Firmen ein, sich aktiv und nahbar zu präsentieren, um möglichst viele Fragen im direkten Gespräch beantworten zu können. Die Orientierungsveranstaltung ist dabei nicht nur für Schüler mit konkreten Vorstellungen gedacht, sondern soll verschiedene Berufe sowie Firmen aus der Umgebung vorstellen, das Üben der Kontaktaufnahme ermöglichen und ein generelles Verständnis vermitteln, was in der Arbeitswelt erwartet wird.
Um den Schülern die Berührungsängste zu nehmen, waren alle mit einem Laufzettel ausgestattet, dessen Fragen im direkten Gespräch an den Infoständen beantwortet werden sollten. „Wir haben auch Minispiele aufgebaut, die als Eisbrecher funktionieren sollen“, erklärte Schenkel. „Die Idee dahinter ist, dass die Schülerinnen und Schüler auch zu Firmen müssen, für die sie sich im ersten Moment vielleicht nicht interessieren. Wir wollen, dass sie sich möglichst breit informieren.“
Das Prinzip scheint funktioniert zu haben, denn die Jugendlichen waren zielstrebig von Stand zu Stand unterwegs. Auch die jeweils 14-jährigen Kiara und Araba nutzten diese Gelegenheit und bestätigten, dass sie schon an vielen Ständen mit „sehr netten Leuten sprechen“ konnten. Am Stand der Stadt Kelsterbach informierten sich unter anderem die 15-jährige Geraldine und die jeweils 16-jährigen Bibi und Viktoria über die Ausbildung bei der Stadtverwaltung. Die Zehntklässlerinnen machten die Messe schon zum dritten Mal mit und finden das Konzept gut. „Man kann sie auch nutzen und sich direkt zu einem Ausbildungsplatz informieren. Das ist viel besser, als zu Hause zu sitzen, im Internet zu suchen und dann anrufen zu müssen.“ Die Drei haben schon konkretere Vorstellungen, was sie nach ihrem Schulabschluss machen möchten. Geraldine will in einem Verwaltungsberuf arbeiten, Viktoria will in die Logistikverwaltung oder Bankkauffrau werden und Bibi nutzte die Messe, um sich inspirieren zu lassen.